Manche Orte vergisst man nie. Vielleicht ist es der erste Sonnenstrahl, der über den Felsen aufsteigt. Vielleicht das Gefühl, nach einem langen Aufstieg auf einer Aussicht zu stehen und den Blick über die bewaldeten Täler schweifen zu lassen. Oder jener besondere Moment, wenn Stille und Weite zusammenkommen und die Zeit für einen Augenblick langsamer vergeht.
Die Sächsische Schweiz ist reich an solchen Momenten. Zwischen bizarren Sandsteinfelsen, tiefen Schluchten und uralten Wäldern finden sich Orte, die seit Generationen Wanderer, Künstler und Naturliebhaber begeistern. Im Folgenden erzählen wir euch von den „Leuchttürmen“ der Sächsischen Schweiz, besondere Wege und Ziele, die weit über die Region hinausstrahlen. Sie sind Orientierungspunkte für Entdecker und Sehnsuchtsorte für alle, die das Elbsandsteingebirge in seiner schönsten Form erleben möchten.

Der Malerweg – Deutschlands berühmtester Wanderweg
Wenn ein Wanderweg die Seele der Sächsischen Schweiz einfängt, dann ist es der Malerweg. Auf seinen rund 116 Kilometern verbindet er die eindrucksvollsten Landschaften der Region und führt durch tiefe Gründe, über aussichtsreiche Felsplateaus und entlang der Elbe.
Seinen Namen verdankt der Weg den Künstlern der Romantik, die hier Inspiration fanden. Noch heute eröffnet sich Wanderern hinter jeder Wegbiegung ein neues Motiv: wilde Felsen, verträumte Täler und spektakuläre Panoramen. Wer den Malerweg begeht, erlebt die Sächsische Schweiz in all ihren Facetten – Schritt für Schritt und Tag für Tag.
Auf den Spuren Caspar David Friedrichs

Kaum ein Künstler ist so eng mit der Landschaft der Sächsischen Schweiz verbunden wie Caspar David Friedrich. Seine Gemälde machten die Region weltberühmt und prägen bis heute unser Bild der Romantik.
Der Caspar-David-Friedrich-Weg führt zu Orten, die den Maler inspirierten und die sich in seinen Werken wiederfinden. Unterwegs begegnen Wanderer nicht nur beeindruckenden Aussichten, sondern auch der Frage, warum gerade diese Landschaft Künstler seit Jahrhunderten fasziniert. Der Weg verbindet Naturerlebnis, Kunstgeschichte und die besondere Stimmung, die Friedrich einst auf die Leinwand brachte.
Der Forststeig – Abenteuer zwischen Felsen und Wäldern
Wer die ursprüngliche Seite der Sächsischen Schweiz entdecken möchte, findet im Forststeig sein persönliches Abenteuer. Der mehrtägige Trekkingweg führt durch abgelegene Waldgebiete, vorbei an stillen Felsformationen und über wenig begangene Pfade.
Besonders reizvoll ist das Gefühl von Freiheit: Statt Hotels und Gasthäusern warten Trekkinghütten und naturnahe Biwakplätze auf die Wanderer. Der Forststeig zeigt eine ruhigere, wildere Seite des Elbsandsteingebirges und richtet sich an alle, die Natur intensiv erleben möchten.
Die Bastei – das Wahrzeichen der Region
Für viele Besucher beginnt die Liebe zur Sächsischen Schweiz an der Bastei. Hoch über der Elbe erhebt sich die berühmte Felsformation mit ihren spektakulären Ausblicken auf das Elbtal und die umliegenden Sandsteinfelsen.
Die historische Basteibrücke verbindet die Felsen wie ein steinernes Tor in eine andere Welt. Besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang entfaltet dieser Ort seinen ganz besonderen Zauber. Nicht ohne Grund zählt die Bastei zu den bekanntesten Aussichtspunkten Deutschlands.
Die Schrammsteinaussicht – das große Panorama
Wer bereit ist, einige Stufen zu erklimmen, wird an der Schrammsteinaussicht mit einem der beeindruckendsten Panoramen des gesamten Nationalparks belohnt.
Von hier reicht der Blick über ein scheinbar endloses Meer aus Felsen, Wäldern und Tälern. Die zerklüfteten Sandsteintürme wirken aus der Höhe wie eine eigene Gebirgswelt. Viele Wanderer bezeichnen die Schrammsteinaussicht als den schönsten Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz – und spätestens beim ersten Blick versteht man warum.
Der Kuhstall – das Tor aus Stein
Mit seiner gewaltigen Felsöffnung gehört der Kuhstall zu den außergewöhnlichsten Naturdenkmälern der Region. Das riesige Sandsteinportal entstand über Jahrmillionen durch Verwitterung und zählt zu den größten Felsentoren Europas.
Von der nahegelegenen Himmelsleiter eröffnen sich weitere eindrucksvolle Ausblicke über die Wälder und Felsen des Nationalparks. Der Kuhstall verbindet Naturgeschichte, Abenteuer und Aussicht auf einzigartige Weise.
Grenzen überwinden – neue Wege durch zwei Länder
Die Sächsische Schweiz endet nicht an der Landesgrenze. Gemeinsam mit der Böhmischen Schweiz auf tschechischer Seite bildet sie eine einzigartige Naturlandschaft mitten in Europa.
In den vergangenen Jahren wurden deshalb neue grenzüberschreitende Wanderangebote geschaffen, die beide Nationalparkregionen enger miteinander verbinden. Wanderer können heute auf abwechslungsreichen Routen zwischen Deutschland und Tschechien wechseln, kulturelle Unterschiede entdecken und gleichzeitig erleben, wie nahtlos die Natur beider Länder ineinander übergeht.
Diese Wege stehen für eine neue Art des Reisens: offen, nachhaltig und verbunden mit dem Gedanken, dass Natur keine Grenzen kennt.
Der Elberadweg – die Sächsische Schweiz im Fluss erleben
Nicht alle Wege durch die Sächsische Schweiz führen über Gipfel und Felsen. Der Elberadweg folgt dem Lauf der Elbe und eröffnet eine ganz eigene Perspektive auf die Landschaft. Gemächlich schlängelt er sich durch das Elbtal, vorbei an Sandsteinformationen, historischen Städten, Weinbergen und malerischen Dörfern.
Besonders reizvoll ist der Wechsel zwischen Natur und Kultur. Während sich auf der einen Seite die markanten Felsen des Elbsandsteingebirges erheben, laden auf der anderen Seite gemütliche Cafés, Biergärten und Sehenswürdigkeiten zu einer Pause ein. Dank der weitgehend flachen Streckenführung eignet sich der Elberadweg für Familien ebenso wie für ambitionierte Radreisende.
Wer die Region entschleunigt erleben möchte, findet hier den perfekten Weg: immer dem Fluss folgend, mit dem nächsten Aussichtspunkt bereits am Horizont und der Gewissheit, dass hinter jeder Flussbiegung ein neues Panorama wartet.
RockHead – die neue Herausforderung auf zwei Rädern

Während Malerweg und Forststeig Wanderer begeistern, setzt RockHead neue Maßstäbe für alle, die die Sächsische Schweiz und ihre Nachbarregion auf dem Fahrrad entdecken möchten.
Die rund 320 Kilometer lange Gravelbike-Rundroute verbindet die spektakulären Landschaften der Sächsischen Schweiz mit den Felswelten, Wäldern und Höhenzügen der Oberlausitz. Dabei führt die Strecke über Schotterpisten, Waldwege und ruhige Nebenstraßen durch einige der eindrucksvollsten Natur- und Kulturlandschaften Sachsens.
RockHead steht für Abenteuer, Freiheit und die Freude am Unterwegssein. Die Route kann in mehreren Etappen gefahren werden und führt zu bekannten Wahrzeichen wie der Festung Königstein, aber auch zu versteckten Orten abseits der klassischen Touristenpfade.
Damit erweitert RockHead die Leuchttürme der Region um eine neue Perspektive: Nicht zu Fuß, sondern auf zwei Rädern erleben Besucher die Vielfalt des Elbsandsteingebirges und der Oberlausitz – sportlich, naturnah und voller unvergesslicher Ausblicke.
Die Leuchttürme vom Felsquartier aus entdecken
Viele der schönsten Wanderungen und Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz liegen nur eine kurze Fahrt oder Wanderung von Felsquartier Ferienwohnungen entfernt. Ob eine Tagesetappe auf dem Malerweg, ein Ausflug zur Bastei, die Schrammsteinaussicht bei Sonnenaufgang oder eine Tour zum Kuhstall – von hier aus beginnen die schönsten Abenteuer direkt vor der Tür.
Die schönsten Erinnerungen entstehen oft dort, wo man innehält, den Blick schweifen lässt und für einen Moment einfach nur staunt. Genau dafür ist die Sächsische Schweiz gemacht.
Denn die Leuchttürme der Sächsischen Schweiz sind weit mehr als bekannte Ausflugsziele. Sie sind Orte, an denen Erinnerungen entstehen. Und manchmal beginnt das schönste Erlebnis nicht auf dem Gipfel eines Felsens, sondern dort, wo man sich nach einem erlebnisreichen Tag zuhause fühlt.
Das Felsquartier ist der perfekte Ausgangspunkt für genau diese Momente – in direkter Nähe zum Nationalpark und perfekt angebunden.
